Mit unseren Return to Moria Spiele-Keys (Originaltitel: The Lord of the Rings: Return to Moria) erhältst du vollen Zugriff auf alle Inhalte, die zu der von dir ausgewählten Edition gehören. Die Game Codes funktionieren in der Regel nur für eine Plattform: z.B. kannst du den aktuellen Return to Moria Epic Games Store Key nur bei Epic Games Store aktivieren! Mehr Infos dazu findest du in unserer F.A.Q.
Oberflächlich betrachtet ist Der Herr der Ringe: Die Rückkehr nach Moria liest sich vielleicht wie ein fröhlicher Survival-Crafting-Lite-Fantasy-Spin: Fans können das legendäre Zwergenkönigreich unter dem Nebelgebirge zurückerobern. Aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein Spiel, das zu gleichen Teilen aus gemütlichem Schmieden und gefährlichem Erkunden besteht - und definitiv nicht das geradlinige Mittelerde-Abenteuer ist, das du erwartet hast.
Ein düsteres, zwergisches Eintauchen in Mittelerde
Dieses Survival-Spiel von Free Range Games (herausgegeben von North Beach Games) wurde für den PC veröffentlicht und ist zufällig das einzige Spiel, das im Vierten Zeitalter von Mittelerde spielt. Es ist ein seltener Vorgeschmack auf Tolkiens Welt nach Sauron, und dein Führer ist kein anderer als Gimli - gesprochen von John Rhys-Davies selbst - der seine Sippe versammelt, um Khazad-dûm zurückzuerobern.
Stell dir das vor: schummriges Fackellicht, hallende Hallen, der Schweiß beim Abbau von glühendem Mithril und kakophonischer Zwergengesang, der die unterirdische Finsternis unterbricht. Das ist *Gemütlichkeit und Düsternis* in einem Paket, das nach Mittelerde schreit, wenn auch 1.000 Jahre später und mit einem sehr überlebensorientierten Gefühl.
Gameplay, das sich anfühlt wie Valheims dicker Cousin
Sprechen wir über das Gameplay - ja, es gibt Anklänge an Valheim, aber mit Zwergen, Runen und Schmieden. Du schwingst nicht nur Äxte, sondern kümmerst dich auch um Hunger, Schlaf, Lärm, Temperatur, Willenskraft und vieles mehr - und das alles, während du dir den Weg in die wahnsinnige Dunkelheit leuchtest.
Beim Bergbau geht es nicht nur um das Sammeln von Ressourcen, sondern um das Überleben. Monster lauern in den Schatten: Orks, Trolle, Goblins, Wölfe - die Dunkelheit ist dein Feind in mehr als einer Hinsicht. Und ja, Lärm *zieht* Bedrohungen buchstäblich schneller an, als du "Khazad-dûm" sagen kannst - versprich mir, dass diese Fackeln nicht umsonst flackern, Leute.
Aber hier ist das Gütesiegel des Game Directors: Das Bauen ist seltsamerweise der beste Teil des Spiels. Die Spieler schwärmen von der reibungslosen, intuitiven Platzierung - Y- und Z-Achse? Wir leben anscheinend in der Zukunft der Zwerge.
Progression: Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte in eine Grube
Das Fortschrittsspiel hier ist eine langsame Art von Party. Du restaurierst die Statuen deiner zwergischen Vorfahren und erhältst die Hälfte eines Rezepts oder einen Hinweis, der dich weiterbringt - das ist die Karotte, die vor dir baumelt. Du baust Schmieden wieder auf, errichtest Feuerstellen und bahnst dir nach und nach einen mutigen Weg in die riesigen Minen.
Doch es ist nicht so grandios, wie man dir weismachen will. In einigen Rezensionen wird beklagt, dass die Geschichte die zurückeroberten Gebiete genauso ramponiert zurücklässt, wie du sie vorgefunden hast, abgesehen von einer Feuerstelle hier oder einer wiederaufgebauten Schmiede dort. Anstatt "Moria zurückzuerobern", fühlt es sich oft an wie "Moria berühren, Moria verlassen, spülen, wiederholen".
Und die Konsistenz beim Abbau? Gibt es nicht. Rechne damit, dass du deine Spitzhacke in die Luft schleuderst - oder schlimmer noch, dass du dich selbst zerfleischt -, denn die Trefferzonen und das Gelände sind alles andere als verzeihend.
Die Multiplayer-Schmiede: Stärke in Zahlen (aber so viele Bugs!)
Im Koop-Modus brummt dieses Biest. Bis zu acht Zwerge können sich zusammentun, und hier glänzt das Spiel am meisten - Singen, Graben und Basteln fühlen sich mit Freunden unendlich viel lohnender an.
Aber - und das ist ein großes Aber - der Mehrspielermodus ist fehlerhaft. Von verzögerten Servern über Gegenstände, die nur für einen Spieler greifbar sind, bis hin zu unsichtbaren Plattformen, Todesfallen und unvorhersehbaren Nebelwänden - die technischen Unzulänglichkeiten können die Immersion schneller zerstören als Ork-Achsen. Teamwork ist die *Absicht*, aber das Chaos ist oft die Realität.
Final Forge: Ist es den Abstieg wert?
Der Herr der Ringe: Return to Moria ist kein lupenreiner Diamant - es ist eher ein roher Mithril-Nugget, der glänzt, wenn er richtig geschliffen ist (und wenn dein Internet hält). Wenn du dich nach einem Survival-Crafting-Spiel in Tolkien-Fantasy sehnst, vor allem nach einem, das dich mit Zwergencharme umgarnt, ist dies ein solides, mittelmäßiges Juwel. Wenn du keine Geduld für Abstürze, seltsame Mechaniken und sich wiederholende Abläufe hast, solltest du lieber die Finger davon lassen. Aber wenn du Zwerge *fühlen*, in der Dunkelheit graben, mit Freunden ein Bergbaulied trällern und sagen willst: "Ich habe etwas Schönes - oder zumindest Stabiles - in Moria geschaffen", dann wartet das süße, süße Moria auf dich.